Datenschutz-Grundverordnung

Darauf müssen Sie sich bis zum Stichtag am 25. Mai einstellen

Stichtag 25. Mai: An diesem Tag tritt die Datenschutz-Grundverordnung in Kraft – und trifft die Digitalwirtschaft in besonderem Maße. Schon hier – und nicht erst in der aktuell sehr viel mehr gefürchteten E-Privacy-Verordnung – ist unter anderem die aktive Zustimmung der Nutzer zur Datenverarbeitung geregelt. Die Auswirkungen der neuen Datenschutzregeln sind dementsprechend enorm. Wir geben einen Überblick über die zentralen Änderungen und die Probleme, die zu lösen sind.

Um was geht es?

Die Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) gilt als eines der wichtigsten Gesetze des 21. Jahrhunderts. In Kraft getreten ist das Mammutprojekt der Europäischen Union bereits im Mai 2016. Seitdem befinden sich Unternehmen in der zweijährigen Übergangszeit, in der sie sämtliche Prozesse der Datenverarbeitung an die neuen Regeln anpassen müssen. Die DSGVO gilt dabei sowohl für Unternehmen, die ihren Sitz in einem EU-Mitgliedstaat haben, als auch für nicht-europäische Häuser. Das heißt: Auch Google, Facebook und andere Tech-Größen sind betroffen, zumindest theoretisch. Praktisch gibt es unter den Paragrafen schon jetzt zahlreiche sogenannte „Öffnungsklauseln“, die nationale Regelungen zulassen, etwa zu den Aufgaben von Datenschutzbeauftragten.

Quelle: horizont.net