Online-Lebensmittelhandel: Nischenanbieter punkten mit innovativen Geschäftsmodellen – XING

Auch wenn die Händler erst nach und nach ins Geschäft finden müssen: Der Onlinehandel mit Lebensmitteln zieht langsam an. Doch statt Amazon und den großen Supermarktketten florieren vor allem Nischen-Startups mit innovativen Konzepten.

Dass der Kuchen, den es zu verteilen gilt, groß genug ist für alle, steht außer Frage. Zum ersten Mal hat im vergangenen Jahr der Onlineumsatz für Lebensmittel die Milliarden-Euro-Grenze überschritten und der achtfache Umsatz ist laut einer Studie der Unternehmensberatung Oliver Wyman in den nächsten fünf Jahren realistisch. Lebensmittel gelten als situatives Handelsgut: 56  Prozent der Kunden kaufen gelegentlich online ein, nutzen aber genauso selbstverständlich den Discounter oder Supermarkt in herkömmlicher Form. Es geht also nicht um ein Entweder-oder, sondern eher darum, den Onlinehandel als zusätzliche Spielart zu etablieren: Denn die Chancen, dass ein Kunde, der einmal auf den Geschmack gekommen ist, auch h­äufiger online Lebensmittel bestellt, stehen gut, wie viele Versender bestätigen.

Quelle: t3n Tobias Weidemann